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Von A wie Apfelernte bis Z wie Zirkuscamp reichen die Abenteuer sich vor Ort - in Hermannshagen - mit Menschen, Natur und Landschaft einzulassen.

Der Ort und der Verein

Mehr dazu findest du auf dieser Seite.

Selbstverständnis

Das Wichtigste über uns in Kurzform:

Wir sind

ein basisdemokratischer, gemeinnütziger, ehrenamtlicher Verein, der Wert auf Selbstorganisation, Selbtverwaltung und solidarisches, kollektives Miteinander legt.

Wir haben aktive und passive Mitgliedern sowie ein Netzwerk von Unterstützer*innen.
Wir sind vor Ort engagiert und mit unserer mobilen Saftpresse in der Region unterwegs.

Wir bieten

einen Freiraum auf dem Land mit und für unsere Mitglieder, Freund*innen, Interessierte und Menschen aus den Dörfern rundherum.
Wir alle haben gemerkt, dass uns ein Freiraum auf dem Land, ein gemeinschaftlicher Ort gut tut und Menschen verändern kann. Dies wollen wir auch möglichst vielen anderen Menschen ermöglichen.
Dafür erhalten, pflegen und gestalten wir unsere Gebäude, Freiflächen und Streuobstwiesen sowie die mobile Saftpresse im Ort Hermannshagen liebevoll und mit viel Handarbeit.
Unser Hof in Hermannshagen ist ein Ort, an dem alle, die sich mit unseren Werten identifizieren

  • verschnaufen und einfach sein können.
  • körperlich tätig werden und neue praktische Fähigkeiten erlernen können.
  • sich in Projektplanung ausprobieren können.
  • die Infrastruktur nutzen, um eigene Vorhaben zu entwickeln und umsetzen zu können.
  • Gemeinschaft erleben, kulturelle Angebote wahrnehmen und in Austausch gehen.
  • als externe Gruppen ihre Angebote durchführen können.

Unsere Werte und Arbeitsweisen

Wir arbeiten auf der Basis der Tradition der Aufklärung, sind dabei partei- und konfessionsungebunden und haben Freiheit, Gleichheit, Freiwilligkeit und Offenheit als Grundwerte.

Gesellschaftliche Ungleichverhältnisse, Diskriminierung, Vorurteile sowie darausresultierende Ausschlüsse wirken von der strukturellen Ebene bis in unsere persönlichen Denk- und Verhaltensmuster hinein. Wir wollen diese immer wieder reflektieren, normative Denkmuster in Frage stellen und selbstkritisch damit umgehen. So entwickeln wir emanzipatorische Strukturen, Organisations- und Umgangsformen und wirken damit wieder in die gesellschaftlichen Strukturen zurück.
Unter anderem gehört dazu, dass wir in unserer Sprache alle Geschlechter ansprechen, Sorgearbeiten solidarisch untereinander verteilen und alle Aufgaben nach Neigung und Fähigkeit vergeben.
Wir positionieren uns in allen unseren Handlungen klar gegen Homo-, Bi- und Trans*feindlichkeit sowie Rassismus, Diskriminierung wegen sozialer Herkunft, Gender, Bildungshintergrund, Alter und/oder Armut.

Wir versuchen unsere Aktivitäten ökologisch zu gestalten und die Umwelt und ihre Ressourcen zu schonen.

Das gelingt uns bisher mit einer Pflanzenkläranlage und genossenschaftlichem Ökostrom, durch die Nutzung von FoodSharing und Sperrmüll, bevorzugt Kauf von umwelt- & sozialverträgliche Produkten. Wir heizen mit dem Lehmgrundofen mit Holz vom eigenen Grundstück sowie „Abfallprodukten“ aus der Landschaftspflege. Wir bauen enkeltauglich, nutzen regionale und recycelte Materialien.
Diesen ökologischen Anspruch weiter auszubauen und umzusetzen ist ein fortlaufender Prozess.

Wir wollen durch das Prinzip gegenseitiger Hilfe die Abhängigkeit vom kapitalistischen und wachstumsorientierten Wirtschaftssystem reduzieren.

Ohne Profit

Die Preise für Übernachtungen im Vereinshaus oder Seminarhaus sind nicht gewinnmaximierend angesetzt sondern orientieren sich an der Kostendeckung für den Betrieb des Hauses. Gewinne, die wir mit der Saftpresse erzielen gehen komplett wieder in den Vereinszweck.
Uns ist wichtig, dass dieser Ort, die Seminare und individuellen Entfaltungsmöglichkeiten allen Menschen zugänglich sind, unabhängig von ihren finanziellen Mitteln.

Kooperation statt Konkurrenz

Wir glauben, dass sowohl untereinander als auch im gesellschaftlichen Umfeld kooperativer Austausch mehr Nutzen für Alle bringt. Wir versuchen, durch das Prinzip gegenseitiger Hilfe die Abhängigkeit vom kapitalistischen und wachstumsorientierten Wirtschaftssystem zu reduzieren.
Als zukunftsgestaltende Menschen hat „nicht privatisierter Raum“ einen hohen Wert für uns. Wir wollen nutzen statt besitzen, gemeinwohlorientiert und transparent wirtschaften.

Weniger ist mehr

Wir achten auf lange Nutzungsdauer wenn wir Produkte für Vermietung und Vereinsbetrieb kaufen müssen und versuchen, so wenig wie möglich zu konsumieren und leben eine Teil- und Leihkultur.

Wir sehen uns als Teil eines offenen Netzwerkes ähnlich Denkender und suchen fortlaufend das Zusammenwirken mit weiteren Personen und Gruppen. In unserer offenen AG-Struktur können sich neue Menschen jederzeit andocken.

Der Vorstand

Ehrenamtlich koordinieren sie seit Ende 2018 die Geschicke des Vereins:

  • Birgit Schwart
  • Goda Neck
  • Erik Jalowy
  • Sara Kokemüller

Der Beirat

Der Beirat unterstützt den Vorstand, so gut er kann. Seit Ende 2018 sind dies:

  • Johanna Faltinat
  • Luca Koschke

Teammitglieder

Die Vielfalt im Vereinsleben entsteht durch viele verschiedene Charaktere. Einige aktive Mitglieder wollen wir hier kurz vorstellen.

  • Dirk
  • Björn
  • Ulrike
  • Erik T.
  • Annette
  • Liane
  • Die Sauna-Gruppe
  • Martin & Annerose
  • Diethard